|
|
|
|
Bayer Uerdingen II - Springer St. Tönis III 4 : 4
|
| |
| 13.09.1998 |
| |
- Brett 1:
-
Bereits nach 19 Zügen konnte Sfr Nickel wegen Matt oder Figurenverlust aufgeben. In
einer kämpferischen französichen Partie wollte Sfr Nickel mit seiner Dame auf Bauernfang ausgehen. Bei einer geschlossenen Stellung und zwei Mehrbauern dürfte der Sieg im Endspiel feststehen! Die bessere Stellung der Leicht- und Schwerfiguren erzeugten jedoch einen weißen Sieg mit schwarzem König in der Mitte und unterentwickelten König und Damenflügel.
- Brett 2:
-
Eindeutig besser stand H. Smeets über die Dauer von fast drei Stunden. Der gesamte Damenflügel wurde von ihm kontrolliert. Mangels geeignete Schwerfiguren konnte jedoch ein Sieg erst nach weiteren Stunden feststehen.
- Brett 3:
-
Gesucht wurde von seinen Mannschaftskameraden der Spieler von Heinrich Kusel. Nach e2-e4 mußte Heinrich nur den Stundenablauf der Digitaluhr abwarten, um einen vollen Punkt auf dem Wettkampfbericht einzutragen.
- Brett 4:
-
Sehr viel Glück hatte Walter in seiner Partie gegen Frenzel. Nach einem mißglückten Mittelspiel konnte Weiß zum riesigem Angriff auf dem Königsflügel gelangen. Die Not im schwarzen Heerlager war groß, denn die weißen Figuren standen direkt vor dem schwarzen König. Statt weiterhin positionssmäßig abzuwickeln und in das gewonnene Endspiel zu gelangen, sah Frenzel nur auf Mattkombinationen, ohne auf seine Dame zu achten! Der Damenverlust beendete alle Hoffnungen auf Matt.
- Brett 5:
-
Sehr viel Pech hatte Stephanie in ihrer Partie gegen Sfr Wirth. In einer kämpferischen Partie (Sizilianisch mit entgegengesetzten Rochaden) kam Sfr Wirth mit Schwarz, nach Blockade der weißen Sturmbauern auf dem Königsflügel, am Damenflügel zu einem etwas besseren Spiel. Wirth spielte sehr schnell und hatte jederzeit das Spiel im Griff. In ihrer Not opferte Stephanie einen sehr wichtigen Läufer für zwei Zentrumsbauern und erreichte dadurch lediglich eine starke Schwäche am Damenflügel. Wirth konnte nach einem Turmopfer die weiße Ruinenstellung ausheben und den König nach einer großen Wanderung auf f3 schließlich mattsetzen .
- Brett 6:
-
Sehr stark umkämpft war Brett 6. Nach einem Fehler konnte Weiß mit dem Läuferopfer auf f7 einen Bauern gewinnen und große Positionsvorteile erreichen. Bernd störte sich jedoch nicht daran und spielte mit König im geschlossenen Zentrum und Angriffs- möglichkeiten auf dem Damenflügel weiter. Bei Remistellung hatte Bernd große Vorteile auf der Damenseite bei weiterhin starken Zentrum und Königsflügel. Ein großer Erfolg
bei schlechtem Eröffnungsspiel!
- Brett 7:
-
Sehr viel Pech hatten die beiden letzten Bretter. Wolfgang hatte in einer Totremistellung den Angriff auf seinen Läufer übersehen. Bis dahin hatte er nach starkem Angriff des Gegners alles gut abwehren können und stand direkt auf Remi. Bei Abwartezüge des Turmes und des weißen Läufers , Bauern bleiben stehen!!, konnte der Gegner dem Mannschaftsführer Külkens später keinen Gewinn nachweisen.
- Brett 8:
-
Klaus hatte als Schwarzer sehr gut alle Fallen des Gegners erkannt und konnte nach rund vierstündiger Spielzeit sehr zufrieden sein. Leider vergab auch er durch einen falschen Springerzug das schon sicher geglaubte Remis zum sicheren Mannschaftssieg.
|
| |
| Uli Külkens |
|