SK Meerbusch II - Springer St. Tönis III 4 : 4
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SK Meerbusch II - Springer St. Tönis III 4 : 4
 
25.10.1998
 
Nach Absage von Bernd Magen konnte der Wettkampf in Meerbusch II leider nicht gewonnen werden! Jedoch bestanden während der dritten Stunde sehr gute Möglichkeiten, endlich den ersten Sieg anzumelden. Bei einem Stand von 4 : 2 für Meerbusch II wurde, nach Siegen von Külkens und Kusel, noch ein Unentschieden erreicht. Erst gegen 16.30 Uhr konnte die Heimreise angetreten werden.
Brett 1: Külkens - Salger 1 : 0
Aus der Eröffnung kam Weiß mit einem kleinen Vorteil heraus. Schwarz hatte einen isolierten Bauer auf der d Linie. Dieser Bauer wurde von verschiedenen Figuren belagert. Nach Massenabtausch konnte Külkens erst im Endspiel nach 60 Zügen gewinnen.
Brett 2: Schellkes - Schröder ½
Nicht ein sehr guten Tag hatte Sfr Schellkes. Aus der Eröffnung hatte er zwei gesunde Mehrbauern erkämpft. Nach wechselseitigen Fehlern, Versäumnissen und falscher Stellungsbeurteilung kam es nach vier Stunden zur Punkteteilung.
Brett 3: Smeets - Strootmann 1 : 0
Sicher und souverän gewann Helmut Smeets mit Weiß seine Partie gegen Strootmann. Nach Abschluss der Eröffnung regierten die weißen Läufer und die aktiven Türme von Weiß das gesamte Brett. Schwarz konnte den Einzug des Bauern auf der 8. Reihe nur noch durch ein Figurenopfer verhindern. Spielzeit 1 ¾ Stunde.
Brett 4: Kusel - Hartmann 1 : 0
Erst nach sechsstündigem Kampf konnte Heinrich Kusel das Damenendspiel gewinnen. Heinrich musste während der letzten 2 Stunden immer auf seine nicht sehr günstige Königsstellung aufpassen. Es drohte immer ein Grundlinienmatt! Wg. Damentausch, mit gleichzeitiger Neuumwandlung eines Bauern zu einer neuen Dame, konnte der Gegner aufgeben.
Brett 5: Schüller Walter - Schardt ½
Positionsvorteile waren aus der Eröffnung nicht feststellbar. Schwarz hatte eine gefestigte Stellung erhalten. Mit Abschluss des Mittelspiels hatte Weiß den Vorteil von zwei Mehrbauern. Leider konnte dieser Vorteil wg. Dauerschach nicht genutzt werden.
Brett 6: Vinken - Schmidt 0 : 1
Stefanie hatte einen sehr guten Angriff mit den leichten Figuren und der Dame erhalten. Lediglich eine Linienöffnung fehlte zu einem Königsangriff. Die schwarzen Türme konnten anschließend nur noch Verteidigungsaufgaben übernehmen. Der Gegenangriff des Gegners kam gezielt und konnte den weissen König im Zentrum mattsetzen.
Brett 7: Magen - Liesenfeld 0 : 1 kl
Wg. Krankheit musste Bernd Magen absagen.
Brett 8: Kruijer - Kaiser 0 : 1
Der Gegner von Klaus Kruijer war blind. Der blinde Schachfreund hatte sich nach Angaben des Mannschaftsführers bereits seit ein paar Tagen auf diesen Einsatz gefreut. Aus diesem Grund habe ich mein Vorhaben, einen "Blinden" von der Reservebank , nicht aktiviert. Nach einem Massentausch auf der e Linie hatte Klaus Kruijer leider einen Damentausch vorgenommen. Der Gegner hatte im anschließenden Turmendspiel wg. Beherrschung der siebten Reihe große Vorteile. Ein Bauernverlust für Schwarz war unvermeidbar. Nach einem späteren Turmtausch konnte Schwarz durch 0pposition im reinem Bauernendspiel gewinnen.
 
Uli Külkens