Süchteln I - Springer III 7½ : ½
Springer St. Tönis

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Süchteln I - Springer III 7½ : ½
 
11.04.99
 
Lediglich Heinrich Kusel konnte einen halben Ehrenpunkt gegen Süchteln I gewinnen. Pech und Pannen bestimmten den weiteren Lagebericht der übrigen Mannschaftskameraden. St. Tönis III ist damit abgestiegen!

Brett 1: Külkens - Stefkovic 0 : 1
Nach über achtzig Zügen und viereinhalbstündiger Spielzeit mußte Külkens die Partie aufgeben. Weiß kontrollierte während der gesamten Spielzeit das Spielgeschehen. Ein falscher Springerzug öffnete dem Gegner eine sehr wichtige Linie und brachte nach Einbruch des schwarzen Turmes und Königs die Entscheidung für den schwarzen Spieler.

Brett 2: Schellkes - Stefkovic 0 : 1
Weiß spielte Königsgambit. Schwarz hatte sehr viel Mühe und hatte nach zwanzig Zügen eine ansprechbare Stellung erhalten. Die kleinen Vorteile des Weißen verdichteten sich jedoch bald zu einem guten Aufmarschgebiet der weißen Schwerfiguren. Wegen Mattdrohungen mußte Schwarz aufgeben.

Brett 3: Smeets - Rütten 0 : 1
Entgegengesetzte Rochaden mit Königsangriffen auf beiden Seiten bestimmte die Partie. Leider hatte Schwarz bereits eine offene g Linie erhalten. Schwarz verteidigte erst seinen "Königsflügel" und stellte dann seine Schwerfiguren in guter Position zum feindlichen König auf. Ein "Turmopfer" läutete dann den Schlußangriff ein.

Brett 4: Kusel - Thevessen ½
Heinrich Kusel konnte als Schwarzer bequem den Remishafen erreichen. Lediglich nach einem Bauerntausch im Zentrum erfolgte ein Massentausch fast aller Schwer- und Leichtfiguren. Anschließend wurde von beiden Seiten noch versucht, kleine Positionskämpfe durchzufechten. Ein gerechtes Ergebnis.

Brett 5: Schüller, W - Cürlis 0 : 1
Walter hatte als Weißer immer sehr viel Probleme. Die schwarze Stellung sah immer etwas stärker entwickelt aus! Der Damenflügel von Weiß war noch nicht entwickelt. Zwischen den Türmen bestanden noch keine Verbindungen. Aufgrund eines alten "Bauerntricks" kam Schwarz zu einer vollständigen Fesselung des weißen Spieles mit Figurenvorteil. Weiß konnte nur noch aufgeben.

Brett 6: Vinken - Ewel 0 : 1 kl
Wegen Krankheit konnte Stefanie nicht teilnehmen. Der Punkt ging kampflos an den Gegner!

Brett 7: Magen - Krug 0 : 1
Pleiten, Pech und Pannen bestimmten den Verlauf dieser Partie. Bernd hatte als Weißer "seine Stellung" erhalten. Druckvoll wurden die Figuren gegen den schwarzen König gerichtet. Der Qualitätsgewinn des Gegners war das Eröffnungssignal zum Königsangriff. Zwei Springer, beide Läufer und die Dame bedrohten den König auf seinem Flügel. Weiß brauchte lediglich noch die richtigen Züge körperlich anzuwenden und berührte den weißen Läufer. Schwarz konnte danach die feindliche Dame erobern und sofort einen weiteren Brettpunkt seinem Mannschaftsführer melden.

Brett 8: Lautenbach, Alj. - Tunjasevic 0 : 1
Aljoscha hatte als Schwarzer in der Eröffnung einige Probleme zu überstehen. Gegner hatte sein Aufmarschgebiet im Zentrum verlagert. Schwarz bekam lediglich die Lufthoheit über die vorhandene sechste Reihe. Schwarz verteidigte sich sehr gut und konnte einen Abtausch fast aller feindlichen Kräfte erreichen. Im Endspielbereich ( Dame, Springer und sechs Bauern) ließ Schwarz den Damentausch zu und und beachtete nicht , daß der f Bauer wegen Deckung der Dame und des Springers überlastet war. Weiß konnte nach Abtausch der Dame - ohne Gegenwehr - kampflos den Springer schlagen . Aljoscha gab danach sofort auf.

 
Ulrich Külkens