Springer 3 - Turm Krefeld IV 2 : 6
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Springer 3 - Turm Krefeld IV 2 : 6
 
25.04.99
 
Zwar abgestiegen und trotzdem im letzten Wettkampf dieser Saison das Zünglein an der Waage! Vor Beginn des Wettkampfes hatten die Süchtelner beim gleichem Mannschaftspunktestand gegenüber Turm IV einen Vorsprung von 1 ½ Brettpunkten. Den rettenden Sieg nach rund sechsstündiger Spielzeit reichte den Türmer zum direktem Aufstieg. Glückwunsch an die siegreichen Acht!

Brett 1: Cleven, J.D. - Külkens 0 : 1
In einer absoluten Remisstellung versuchte Weiß das Spiel zu komplizieren. Weiß opferte eine Leichtfigur gegen Druck auf der d Linie mit einem Bauer auf d6. Schwarz besetzte jedoch einfach mit seinen Leicht- und Schwerfiguren die weißen Felder und gewann bei diesem "Weißmacher" mit fortgesetzter Zeitnot.

Brett 2: Schellkes - Cleven, M. 1 : 0
Rupert opferte direkt aus der Eröffnung zwei Bauern und erhielt dafür Angriffspositionen. Der schwarze König stand in der Mitte und konnte vergeblich den Neuaufbau seines Heeres verfolgen. Nach einem weiteren "Springeropfer" mußte Schwarz wegen Matt sofort aufgeben.

Brett 3: Wokrina - Schüller, W. 1 : 0 kl
Walter fehlte entschuldigt. Die Möglichkeiten einen Ersatzspieler zu finden, waren technisch nicht mehr gegeben!

Brett 4: Vinken - Küsters 0 : 1
Weiß "opferte" bereits in der Eröffnung nach dem sechsten Zug den c Bauern!? Schwarz besetzte anschließend richtige und wichtige Felder und zog sein Spiel bis zum siegreichen Ende durch. Die weißen Figuren kamen zu keinem Spiel und konnten lediglich Zuschauer-funktionen übernehmen.

Brett 5: Wüsten - Magen 1 : 0
Schwarz konnte sich langsam aber sicher nach 2 ½ Stunden befreien. Die Möglichkeiten eines Ausgleichs waren gegeben. Weiß hatte jedoch noch beide Springer im Einsatz! Auch diese Mittelspiele sind für einen Großmeister nicht ganz einfach! Durch eine Springergabel verlor Bernd einen sehr wichtigen Bauern. Bernd versuchte noch sämtliche technische Details im anschließendem Turm + Springer und vier Bauernendspiel. Nach rund sechsstündiger Spielzeit mußte Schwarz jedoch aufgeben!

Brett 6: Rungelrath - Selders 0 : 1
Hendrik hat die Eröffnung gut gespielt. Im sizilianischem Fahrwasser sind auch schon manche "dicke Pötte" untergegangen! Der Gegner spielte seine gesamte Erfahrung aus und dieses "Heimspiel" wurde nach zweistündiger Spielzeit mit einer 1 : 0 auf dem Wettkampfbericht seines Mannschaftsführers belohnt.

Brett 7: Feierabend - Roeder, R. 1 : 0
Schwarz hatte bereits in der Eröffnung große Probleme. Weiß entwickelte sich kräftig und hatte bereits mit Beginn des Mittelspieles die d Linie mit beiden Türmen besetzt und bedrohte den schwarzen Springer. Schwarz, Herr der achten Reihe, konnte den Druck nicht lange standhalten. Weiß machte danach innerhalb von einer ¾ Stunde Feierabend.

Brett 8: Roeder, C. - Ochs 0 : 1
Wegen Verletzung der rechten Hand konnte der St. Töniser seine Partie nicht aufschreiben. Das hinderte ihn jedoch nicht, den Türmer direkt aus der Eröffnung in große Schwierigkeiten zu bringen! Seine Kavallerie marschierte in die feindliche Stellung und eroberte die Qualität. Statt anschließend in Ruhe seine Königssicherung zu betreiben ,wurde der schwarze Läufer durch den Aufzug der g und h Bauern aktiviert und konnte in guter Zusammenarbeit mit der Dame die Mattsetzung vollenden. Die Türme auf der c Linie und die Dame auf b3 konnten leider nicht mehr eingreifen.

 
Ulrich Külkens