SG Krefeld III - Springer III 4½ : 3½
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SG Krefeld III - Springer III 4½ : 3½
 
6.Februar 2000
 
Der Spielbericht zum 6. Februar 2000 erfolgt in vier Kapitelchen:

Ersten, die Katastrophe: Wir haben gegen SG Krefeld III mit 4½:3½ verloren.

Zweitens, die Überraschung: Bereits nach 45 Minuten konnte Rupert Schellkes den ersten Gewinnpunkt für uns verbuchen - vielleicht war dies doch zu schnell.

Drittens, der restliche Spielverlauf: Die "glorreichen Sieben" begannen ihre Partien gewohnt souverän und mit viel Ruhe. Nach 1½ Stunden hatte Heinrich Kusel eine ausgeglichene Stellung auf seinem Brett und bot Remis an - ½:1½. Auch Matthias Funken tauschte zügig alle Figuren ab, um in ein ruhiges Endspiel zu kommen. Da es gegen 11.30 Uhr noch sehr gut für uns aussah, beendete Matthias seine Partie ebenfalls mit Remis - 1:2. Helmut Smeets kam trotz eines Anfangs sehr guten Angriffs (schon früh gewann er einen Bauern) auch nur zu einem Remis - 1½:2½. Da waren es nur noch vier.

In dieser Situation bemerkte Helmut Koslowski zu spät, dass seine Zeit abgelaufen war - 2½:2½. Aber diese Kleinigkeiten interessierten unser erstes Brett, Uli Stendahl, überhaupt nicht. Er spielte lange Zeit mit einer Figur mehr, einer besseren Stellung und einem "sicheren" Angriff. Vielleicht lag es an einer zu späten Pfeifenpause, jedenfalls gab Uli nicht nur die Figur zurück, sondern überließ auch dem Gegner die Initiative. Kurze Zeit später musste er aufgeben - 3½:2½.

Jetzt schlug die Stunde von Walter Schüller. Hatte er bisher eher verhalten gespielt, drehte er jetzt noch einmal auf und überrumpelte seinen Gegner. 3½:3½.

Nun lag es am Mannschaftsführer, Bernd Magen, den Kampf noch in trockene Tücher zu packen. Leider hatte er aber schon früh einen Springer eingestellt, so dass er nur noch auf einen Fehler des Gegners hoffen konnte. Dieser stellte sich lange Zeit auch so an, als ob er doch noch einen Fehler machen würde. Daher kämpfte Bernd bis zum bitteren Ende, aber nach vier Stunden waren alle Bemühungen umsonst. Einen Zug vor dem eigentlichen Matt gab Bernd auf - 4½:3½.

Viertens, die Lehre: Zum ersten Mal trat die dritte Mannschaft in Stammbesetzung an. Da wir bisher noch keine "taktischen" Abstimmungen erproben konnten, kann es in Zukunft nur besser werden.

 
Bernd Magen