|
Die Oldie Truppe durfte wieder spielen. Nach der knappen Niederlage gegen SG Krefeld III musste heute, 27.02.2000, die 2. Mannschaft vom SV Grefrath feststellen, dass taktische Absprachen eingehalten werden können. Im Einzelnen:
Zunächst galt die Devise: Keiner darf bereits nach 45 Minuten gewonnen haben
(Grund: Vgl. Spielbericht Nr. 5). In Folge dessen bot Helmut Koslowski früh Remis an. Da er und sein Gegner sich seit Jahren kennen, wurde das Remis angenommen: ½ : ½.
Nun war der Weg frei. Wegen einer Tags zuvor statt gefundenen Geburtstagsfeier wollte Bernd Magen möglichst rasch sein Spiel beenden und nur noch zugucken. Seine Gegnerin zeigte Verständnis und stellte im 15. Zug die Dame ein. Nach weiteren 6 Zügen gab sie auf: 1½:½.
Kurze Zeit später konnte Helmut Smeets nur noch Remis anbieten: 2:1. Ihm folgte Uli Stendahl mit einer sehenswerten Angriffskombination: 3:1.
Spätestens jetzt stand fest: wir kommen pünktlich zum Mittagessen nach Hause. Daher spielte Walter Schüller mit herrlichen Springerzügen zum nie gefährdeten Sieg: 4:1. Daraufhin unterbreitete der Mannschaftsführer den Teamkollegen Matthias Funken und Heinrich Kusel Remis anzubieten. Ersterer hätte zwar zu einem früheren Zeitpunkt der Partie gewinnen können, übersah allerdings die notwendige Zugfolge, so dass Remis in Ordnung geht. Unser Brett 2 hatte nach Abtausch der Leichtfiguren und eines Bauern eine sichere Remisstellung erreicht: 5:2.
Nun war Rupert Schellkes der letzte Mohikaner. Sein Gegner stolperte von einer Falle in die nächste und verlor Figur über Figur, Bauer über Bauer. Dennoch wollte er nicht aufgeben. Vielleicht hoffte er ja, der Schachgott würde ihm helfen, doch dieser hatte keine Lust, so dass Rupert bald zwei Freibauern in Marsch setzte, um diese ihrem wohlverdienten Umwandlungsfeld näher zu bringen. Kurz vor der Umwandlung erinnerte sich Rupperts Gegner daran, dass man auch aufgeben kann: 6:2.
So war es wieder einmal kurz nach zwölf und die 3. Mannschaft hatte einen weiteren glanzvollen Sieg davongetragen.
|