Springer IV - WSB Krefeld II 4 : 4
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Springer IV - WSB Krefeld II 4 : 4
 
30.10.2002
 

Springer IV WSB Krefeld II 
Drießen (1491)-Babaev (0)1 : 0
Rungelrath (1327)-Pin (1342)1 : 0
Bruno Schüller (1404)-Roukavizyn (1559)0 : 1
Spönlein (1273)-Gubina (1495)1 : 0
Klaus Kruijer (1288)-Tarassow (1486)0 : 1
Aljoscha Lautenbach (1216)-Huber (1535)1 : 0
Kalinowski (1182)-Volk (1683)0 : 1
Bähren (1212)-Borodin (1030)0 : 1
   4 : 4

Gegen WSB II aus Krefeld hatten wir an diesem Tag ein sehr windiges Spiel zu spielen. Ein großer Fehler war, den Kampf oben in unserem Spielraum auszutragen, denn bei dem draußen wütenden Sturm hätten wir an der Theke wesentlich ruhiger spielen können. Nachdem ich eine Figur verlor und dabei noch durch Schach meinen Turm für nichts verlor, gab ich meine Partie auf. Mein Gegner sah mich in diesem Moment mit großen Augen an. Spielte er seine Partie vielleicht immer bis zur letzten Figur?

Bernhard Spönlein sprach wohl davon, schlecht zu stehen. Als ich seine Partie sah mußte er wohl aufpassen, daß seine Gegnerin ihn nicht mit Schach-Kombinationen matt setzten konnte. Vorher mußte sie aber erst einmal versuchen, auf die Kombinationen zu reagieren, mit denen sie bedroht wurde. Schließlich blieb ihr jedoch nur die Aufgabe der Partie. Von den weiteren Spielen drohten zunächst einige durch Zeitnot entschieden zu werden. Zum Glück gewannen aber alle den Kampf gegen die Uhr! Am ersten Brett gewann Frank Drießen seine Partie, bevor dann auch Hendrik Rungelrath am zweiten Brett gewann. Nachdem dann Bruno Schüller sein Spiel aufgeben mußte, wurde ein Remis-Angebot nach Stand der noch laufenden Partien vom Mannschaftsführer der WSB abgelehnt.

Nun wurde es spannend. Leider mußte Jürgen Bähren seine Partie aufgeben, obwohl auch er den Partie-Gewinn kurz zuvor in der Hand bzw. auf dem Brett hatte. Wie sollten nun die beiden letzten Partien enden? Aljoscha Lautenbach gewann endlich seine schon lange auf Gewinn stehende Partie! Da Alexander Kalinowski sein Spiel letztendlich aufgeben mußte (auch er konnte seine Partie geschlossen Remis halten), hätte das für uns den Wettkampf-Verlust bedeutet. So aber endete unser heutiger Wettkampf Unentschieden 4 : 4 !

In diesem Kampf über fünf Stunden konnte kaum mehr Spannung geboten werden. Von Mannschafts-Gewinn bis Verlust war bis zuletzt alles möglich!

(Druckversion )

 
Klaus Kruijer