WSB Krefeld - Springer IV 4½ : 3½
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WSB Krefeld - Springer IV 4½ : 3½
 
2.02.2000
 
Am 30.1 stand nun mit dem Kampf gegen den Spitzenreiter unserer Gruppe der letzte Kampf der Saison an. Nach allem, was bisher gelaufen ist, sollten wir wohl Spaß an jedem einzelnen Brettpunkt haben ...

Leider musste Aljoscha Lautenbach als Erster seine Partie aufgeben. Wie wichtig es sein kann, lange genug zu spielen, zeigte dann Steffi Vinken. Sie war von ihrer Partie wohl nicht so begeistert und wollte eigentlich schon aufgeben! Doch dann unterlief ihrem Gegner ein kleiner Fehler und Steffi meldete die erste Gewinnpartie des Tages zum Stand von 1 : 1.

Eine giftige Partie spielte Klaus Kruijer. Zunächst gab er seinen Springer für zwei Bauern der gegnerischen Königsstellung. Ein Fehler kostete ihn dann wohl eine Qualität, doch ein vergifteter Bauer kostete den Gegner die Dame und die Partie. 1 : 2

Auch Sina Lautenbach spielte wieder eine schöne Partie, die gerade richtig in ihre Serie passte - eine ihrer wunderbaren Gewinnpartien eben ... Eine weitere interessante, offene Partie spielte auch wieder Hendrik Rungelrath. Der Vorteil, den er zeitweise hatte, war wohl schwer genug umzusetzen, doch ein Remis sollte eigentlich möglich sein - falls sein Gegner nicht sogar mehr erlaubte. Doch dieser passte auf und so gab es einen halben Punkt für jeden. Herzlichen Glückwunsch zum 1½ : 3½.

Und nun wurde es heiß! Drei Partien liefen noch und mit einem halben Punkt aus dem Restprogramm wären wir ja zufrieden - oder?

Sascha Aretz hatte im Laufe seiner Partie eigentlich alle Möglichkeiten: Vom Verlust über Remis bis zum Gewinn war eigentlich alles möglich! Ein Dauerschach war ihm zu wenig - verständlich, denn zu diesem Zeitpunkt brauchten wir noch Gewinnpartien. Doch der Versuch zu gewinnen ging leider daneben.

Nun hatten Bruno Schüller und Frank Drießen die Aufgabe zu retten, was zu retten war. Bis nach drei Uhr - eine für unsere vierte Mannschaft ungewöhnliche Uhrzeit - versuchten sie in interessanten Kämpfen einen halben Punkt zu erzwingen. Doch die Krefelder Gegner wussten sich zu wehren! Und so mussten wir dann doch aufgeben.

Doch konnten wir mit dem Ergebnis von 4½ : 3½ wohl zufrieden sein, vor allem, wenn man die bisherigen Ergebnisse unseres Gegners sieht! Und jeder von uns hat an diesem Ergebnis gut mitgearbeitet. Einen solchen Kampf hätten wir wohl zu Beginn der Saison als Motivation brauchen können ...

 
Klaus Kruijer