Simultan mit GM Dr. Helmut Pfleger
Springer St. Tönis

Startseite
Termine
Berichte
Chronik
Mannschaften
Turniere
Training
DWZ
Info
Statistik
Presse
Suchen
Download
Links
Site Map
E - Mail
Impressum

gratis Counter by GOWEB
 
Simultan mit GM Dr. Helmut Pfleger
 
24.04.99
 
Es sollte ein langer Tag werden, der 24. April 1999. Um 11 Uhr trafen wir uns, um die vorbereitenden Maßnahmen im Rathaus durchzuführen. Bernd und ich haben dann unseren Ehrengast am Krefelder Bahnhof abgeholt. In St. Tönis fand zur gleichen Zeit Kirmes statt, so daß auch im Rathaus eine gewisse Geräuschkulisse gegeben war. Um 14 Uhr eröffnete ich mit ein paar "warmen Worten" den Simultanparkur, bevor der Bürgermeister der Stadt Tönisvorst, Albert Schwarz, einige Begrüßungsworte sprach, wobei er Dr. Helmut Pfleger das neu erschienene Buch der Stadt Tönisvorst überreichte. Zum Schluß gab auch der Großmeister selbst noch ein kurzes Statement ab, bevor um 14.15 Uhr die Bretter freigegeben wurden. Es begann nun eine echt harte Arbeit für unseren Starspieler, denn er benötigte fast 6½ Stunden, bis die letzte Partie gegen das Geburtstagskind Bernd Podschun beendet war. Überraschend gut präsentierten sich die drei "Freiplätze" aus der Realschul-AG. Hier hat Dietmar Lerchner, der Leiter der Schach-AG bisher gute Arbeit geleistet. Stark auch die Jugendlichen unseres befreundeten Schachklubs Turm Krefeld. Unser Jüngster, Hendrik Rungelrath, schaffte es unter die letzten Fünf, mußte aber der Erfahrung des Großmeisters Tribut zollen. Neben Wolfgang Rothkugel vom SG Nettetal konnte auch das Gladbacher Duo, Jürgen Cablitz und Werner Fischdick dem Meister eine Niederlage beibringen. Hierzu herzlichen Glückwunsch. Zuerst war allerdings Bernd Magen "fertig", der H. Pfleger zu einer Zugwiederholung "überreden" konnte und somit ein Remis herausschlug. Alles in allem kann man sagen, daß wirklich alle eine gute Figur gemacht haben und den Großmeister hier und da in Verlegenheit bringen konnten.

Meiner einer kümmerte sich um die zahlreichen Besucher, wie den Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Aloys Kox oder den Vorsitzenden der botanischen Abteilung beim SC Springer, Jupp Rennes. Von vielen Leuten erhielten wir großes Lob für den Rahmen der Veranstaltung. Schön, daß man für seine ehrenamtliche Tätigkeit doch wenigstens durch das ein oder andere Lob belohnt wird.

Als um halb Neun die Veranstaltung zu Ende ging, habe ich Helmut Pfleger für seine konzentrationsintensive Arbeit gedankt und ihm das während des Turniers angefertigte Schachbrett mit allen Unterschriften der Spieler überreicht. Unter Verweis auf ein gewisses Transportproblem meinte Helmut Pfleger jedoch, ob es nicht besser bei uns aufgehoben wäre. Mit Dank und seiner Unterschrift auf dem Brett nahm ich unser Geschenk wieder entgegen. Schließlich ging es noch zum Haus Wirichs zu einer kulinarischen Stärkung. Es war fast 22 Uhr, bis wir zum Essen kamen. Es war aber auch festzustellen, daß die Simultanveranstaltung unseren Ehrengast sichtlich mitgenommen hat, denn er machte einen ziemlich geschafften Eindruck. Von einem befreundeten Bildhauer aus Moers wurde er schließlich zur Übernachtung mit nach Hause genommen. Erst gegen Mitternacht war ich dann zu Hause. Ein langer Tag.

Zum Schluß möchte ich noch allen denjenigen danken, die die Veranstaltung zum Erfolg werden ließen: der Stadt Tönisvorst für die Bereitstellung des Rathaussaales, den Spielern, die sich anscheinend gut vorbereitet hatten, Veronika Schmitz für die geleistete Pressearbeit, Jürgen Daniel für das bereitgestellte Material Sascha Aretz und Klaus Kruijer für die Bild- und Videoaufnahmen, Ralf Kruijer für Turnierleitung und Getränkeverkauf, Bernd Magen und Uli Külkens für die Organisationsarbeit und allen anderen, die ich hier nicht namentlich erwähnt habe.

Alles in allem wohl eine gelungene Veranstaltung, wofür sich die viele Vorbereitungsarbeit sichtlich gelohnt hat!

Die Ergebnisse im Überblick

 
Lutz Frantzen