St. Töniser Mannschaften schlagen Geldern und Grefrath
Die erste Mannschaft des SC Springer St. Tönis hat durch ein 4,5 : 3,5 gegen SK Mühlenturm Geldern ihren Platz im Mittelfeld der Verbandsliga gefestigt. Roland Nepsen einigte sich am Spitzenbrett bereits nach kurzer Zeit mit seinem Gegner auf Remis in der Hoffnung auf die bis dahin recht verheißungsvoll scheinenden Stellungen seiner Mannschaftskameraden. Am dritten Brett musste sich Thomas Basen mit dem Königsgambit auseinandersetzen - einer im 19. Jahrhundert viel gespielten Eröffnung, die mittlerweile wieder Einzug in die Turniersäle hält. Ganz im Stil der großen Meister zwang Basen seinen Gegner mit direkten Königsangriffen in die Knie und feierte damit seinen dritten Sieg in Folge.
Weniger prosaisch, aber mindestens ebenso effektiv erledigte Helmut Kothen seine Aufgabe. Gegen das präzise Spiel des St. Tönisers fand sein Gelderner Gegner nicht das rechte Mittel. Dass auch hartnäckiges Verteidigen sich auszahlt, bewies einmal mehr Ralf Kruijer. Nach einer missglückten Eröffnung konnte er seine Stellung Schritt für Schritt verbessern und seinen Kontrahenten am Ende niederringen. Damit schraubte er seine Punkteausbeute auf 5 Punkte aus 6 Partien. Für die restlichen Punkte sorgten Günter Krauhausen und Roland Plaumann, deren Partien jeweils Unentschieden endeten.
Noch besser machte es die dritte Mannschaft des Tönisvorster Vereins. In ihrem Kampf gegen Grefrath II gewannen die Springer mit 5:3, obwohl sie lediglich mit 6 Spielern angetreten waren. Nach gut einer Stunde hatte Nachwuchstalent Hendrik Rungelrath seinen Gegner bezwungen und durch weitere Siege von Smeets, Kusel und Cablitz war schnell die 4:2 Führung hergestellt. Bei diesem Punktestand einigten sich Koslowski und Schellkes trotz besserer Stellungen mit ihren Gegnern auf Remis und stellten so den Sieg der Mannschaft sicher.
Vor der Schlußrunde der Tönisvorster Stadtmeisterschaft am 3. April liegen Helmut Kothen, Claus Hamacher und Roland Plaumann mit jeweils 6 Punkten aus 8 Partien gleichauf. Neben diesen Spielern hat aus dem 26-köpfigen Teilnehmerfeld niemand mehr die theoretische Chance auf den diesjährigen Meistertitel.
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